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28.09.2013

Wahlen Der lange Weg nach Berlin

In der heutigen Ausgabe des Hamburger Abendblatts wird über den Weg zum Erfolg unseres Kandidaten Metin Hakverdi berichtet. Der Redakteur Peter Wenig hat Metin Hakverdi während seines Wahlkampfs begleitet und auch Eindrücke aus Eißendorf mitgenommen.

So war er dabei als wir in strömenden Regen mit zwanzig Genossinnen und Genossen uns auf den Weg machten, Hausbesuche in Eißendorf zu machen.

Interessant ist aber auch der Weg zur erfolgreichen Nominierung Metin Hakverdis durch die SPD. Hakverdi setzte sich in einer Kampfkandidatur gegen zwei Gegenkandidaten durch. Die SPD Eißendorf hatte dabei einen besonderen Weg gewählt: Jeder der drei Kandidaten stand den Eißendorfer Genossinnen und Genossen rund eineinhalb Stunden Rede und Antwort. Metin Hakverdi konnte die Eißendorfer überzeugen. Sie entschlossen sich auf einer abschließenden Mitgliederversammlung, allen 8 Delegierten für Metin Hakverdi zu stimmen. Damit sind sie auch in die Öffentlichkeit gegangen.

Olaf Paulsen dazu: "Wir haben um jede Stimme für Metin gekämpft. Auch wir haben einen Anteil an seinem großen Erfolg."

Peter Wenig fasst den Weg zur Kandidatur für Metin Hakverdi beeindruckend zusammen:

"Vor der Kneipe Löschecke am Hirschfeldplatz stehen ein paar Raucher, die Speisekarte empfiehlt Currywurst, wahlweise mit Bratkartoffeln (4,60 Euro) oder Butterbrot (4,10 Euro). Innen öffnet eine Schiebetür den Blick auf einen kleinen Saal. Eine betagte Kühltruhe brummt, die Wände sind mit einer Dartscheibe und vergilbten Schützen-Urkunden dekoriert. "Klassische SPD-Hinterzimmer-Atmosphäre", sagt Genosse Paulsen und lacht. Einmal im Monat treffen sich hier Eißendorfs SPD-Mitglieder, von den 96 kommen selten mehr als 15. Und doch wurde an den braunen Holztischen im Herbst 2012 Geschichte geschrieben. Denn in der Löschecke entschied sich das Rennen um die SPD-Direktkandidatur für den Wahlkreis Bergedorf, Harburg, Wilhelmsburg.Mehrere Partei-Granden hatten offen für Harburgs SPD-Vorsitzenden Frank Richter oder den Bundestagsabgeordneten und ehemaligen SPD-Landeschef Ingo Egloff plädiert, Hakverdi galt als Außenseiter.

Eißendorfs SPD bat jeden Kandidaten zu Einzelgesprächen und entschied: Wir stimmen geschlossen mit acht Stimmen für Metin, er ist der Beste. Dank des Löschecken-Votums gewann Hakverdi mit 73 Stimmen knapp vor Richter (70 Stimmen) und Egloff (22 Stimmen)."

mobil.abendblatt.de/hamburg/magazin/article120472927/Metin-Hakverdis-langer-Weg-nach-Berlin.html